
In ihrer Bachelorarbeit „Räume, die verbinden – Integratives Wohnen in der Südstadt“ untersuchte Merle Herrmann, wie ein ehemaliges Altenheim zu einem inklusiven Wohnprojekt für Studierende und junge Menschen mit geistiger Behinderung weiterentwickelt werden kann.
Ausgehend von einer bereits im Gebäude vorhandenen betreuten Wohngemeinschaft wird die bestehende Struktur durch studentisches Wohnen und gemeinschaftlich genutzte Räume ergänzt. Ziel ist es, Begegnung im Alltag zu ermöglichen und zugleich Orientierung, Sicherheit, Rückzug und Selbstbestimmung zu stärken.
Grundlage bilden theoretische Recherchen zu Wahrnehmung und Neurodiversität sowie ein partizipativer Workshop mit Bewohner*innen. Daraus entsteht ein räumliches und atmosphärisches Konzept, das über Zonierung, wiederkehrende Materialien, Innenfenster und geschützte Nischen unterschiedliche Bedürfnisse miteinander verbindet.
VerfasserMerle HerrmannTypBachelorarbeitJahrSommersemester 2026BetreuerProf.in Anke Bertram