bdia-ausgezeichnet – BDIA-Preis für das Winter- und Sommersemester vergeben

Der Landesverband Bremen / Niedersachsen des Bundes Deutscher Innenarchitekten (bdia) hat am 02. Juli den „bdia ausgezeichnet!“ für das Wintersemester 2023/24 und Sommersemester 2024 verliehen und zwei Auszeichnungen und eine Anerkennung an Absolvent:innen der Innenarchitektur vergeben. Die Jury bestand aus Rainer Kriesche-Radtke, Niklas Meyer und Katharina Rosenthal.

Preis WiSe 23/24

Carlotta Horstkamp

„DAS WALL“

Das Projekt „DAS WALL – ORT FÜR KREATIVITÄT, KULTUR UND BEGEGNUNG“ zeichnet sich durch einen sensiblen und strukturierten Umgang mit einem denkmalgeschützten und historischen Gebäude aus. Es besticht durch ein zeitgemäßes Konzept und eine durchdachte Raumaufteilung. Besonders hervorzuheben ist die ausführliche Recherchearbeit, die intensive Auseinandersetzung mit dem Gebäude und die detaillierte Nutzungsbeschreibung.

Das Projekt ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie wir Bestandsgebäude revitalisieren können und welches Potenzial in ihnen steckt.

Preis SoSe 24

Leah Marie Backsmann

„Kita Obstgarten“

Das Projekt „Kita Obstgarten“ besticht durch ein durchdachtes Konzept, das sich in der Verwendung nachhaltiger Materialien sowie in der kindgerechten Ausstattung und Farbgestaltung für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren widerspiegelt. Besonders hervorzuheben ist der sensible und einfühlsame Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude bei der Planung. Darüber hinaus wurde auch an die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen gedacht, indem schallabsorbierende Elemente zur Verbesserung der Akustik eingesetzt wurden.

Anerkennung

Chrysowalanto Leonti

„Stadtwerk – Gemeinschaftliches Wohnen am Ihme-Zentrum“

Die Wohnungsknappheit in urbanen Räumen ist ein zunehmend dringliches Thema. Neue Gebäude werden oft ohne zusätzlichen Nutzen in die Landschaft gesetzt, während bestehende Gebäude ungenutzt bleiben und der Leerstand zunimmt. In dieser Bachelorarbeit wurde die Problematik der Wohnungsknappheit analysiert und verstanden, um Lösungen für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln. Damit wurde ein erster Schritt zur Bekämpfung der Wohnungsknappheit unternommen.