LAVESPREIS 2020 Sonderpreis und Anerkennung für Ann-Kristin Müller und Julia Linden

nachhaltig entwerfen I detailliert planen

Die Lavesstiftung verlieh am 16. Dezember 2020 in einer digitalen Preisverleihung den diesjährigen Lavespreis, der Studierende für detaillierte und nachhaltige Studienentwürfe auszeichnet und damit den beruflichen Nachwuchs der Architektenschaft fördert.

Den 1. Preis und damit 1.500 € überreichte der Stiftungsvorsitzende Robert Marlow gemeinsam mit dem Vorsitzendem des Kuratoriums, Wolfgang Schneider, an Leon Jakob Buttmann von der TU Braunschweig für seine Arbeit „Gartenlabor – Urban farming Riddagshausen“. Insgesamt waren 47 Arbeiten eingereicht worden. Die Jury unter Leitung von Prof. Dan Schürch von der TU Braunschweig freute sich über diese Vielzahl, zumal die diesjährige Corona-Sondersituation und die damit verbundenen veränderten Studienabläufe und Abgabefristen an den Hochschulen die Beteiligung am Lavespreis für die Studierenden beeinträchtigt hatten.

Von drei eingereichten Abschlussarbeiten des Studiengangs Innenarchitektue der Hochschule Hannover wurden zwei Arbeiten unserer Absolventinnen des Sommersemesters 2020 ausgezeichnet.

Einen mit 500 € dotierten Sonderpreis erhielt Ann-Kristin Müller für den Entwurf „Cappa – eine architektonische Auseinandersetzung mit Trauer und Tod“.

Eine Anerkennung erhielt Julia Linden für ihren Entwurf Kunstgewächs – ein Raum für die Kunst“.

Der Lavespreis

Die Lavesstiftung lobt jedes Jahr den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Lavespreis aus. Ausgezeichnet werden Arbeiten mit hoher Qualität im Entwurf und hervorragenden Detaillösungen, die auch dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht werden. Dies können Studienarbeiten der Bereiche Hochbau, Möbelbau, Innenausbau sowie Freianlagengestaltung sein. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur an niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen.

Seit 2007 gibt es die Lavesstiftung, die bereits 1998 von der Architektenkammer Niedersachsen als „Stiftung zur Förderung des beruflichen Nachwuchses“ ins Leben gerufen wurde. Mit Bezug auf den königlichen Hofbaumeister Georg Friedrich Laves möchte die Stiftung den Bogen von der hannoverschen Tradition in die niedersächsische Zukunft des Bauens spannen. Laves (1788-1864) war als königlicher Baumeister fast 50 Jahre für den Hannoverschen Hof tätig und wird mit Schinkel (Berlin), von Klenze (München), Weinbrenner (Karlsruhe) und Moller (Darmstadt) zu den großen Baumeistern des Klassizismus in Deutschland gezählt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Lavesstiftung: www.lavespreis.de